Archiv fürMärz 24, 2008

happy Birthday - Undertaker

24. 3.

Fast vergessen XD

Unser Undertaker wird 43.

Happy B-Day, Deadman ^^ luv u!

hoffentlich kuckt mein mann grad nich :D

Augen zu und durch…

… was ein Glück, dass wir die vielen traumatisierenden Dinge verpassen.

Welche?

Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es unter uns viele gibt, die sich von solchen Bildern bekehren lassen würden. Bilder von Menschen, die Schweinen die Schnauze abschneiden, ihnen die Augen ausdrücken und dann Salz in die Wunden kippen.

Wozu bekehren?

Zum Nachdenken zumindest. Wo kommt unser Essen her, warum hält es sich exorbitant lange, warum schmecken Äpfel anders als Apfeljoghurt?

Wie kommt das also, dass es zu den ganzen Vegetarier-Interessengruppen Antivegetariergruppen gibt?

Wie kommen so Sprüche wie “Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg” zustande?

Liegt das an der Einfachheit der heutigen Zeit?

Also ich frag das deshalb, weil mir immer wieder auffällt, dass man als Vegetarier gerne so angesehen wird als würde man anderen was böses wollen. Mir bereits passiert, meinem Mann bereits passiert, also muss da irgendwas dran sein.

Der Mensch ist und bleibt eine ziemlich perverse Gestalt.
Ich kann mich irren, aber ich hab bislang noch keinen Nichtmenschen aus purer Lust an der Freude solche Dinge tun gesehen.
Fangen - töten - essen - gut. Fertig. Dass Katzen mit ihrem Essen spielen, ja klar. Bla. Aber darum geht es nicht. Kommt mir nicht mit beschissenen Ausnahmefällen die nichts damit zu tun haben. Sind die zwei Minuten, die eine Katze nach ihrer Beutemaus schlägt, ein Vergleich zu dem verstümmelten Schwein mit dem Salz in den Wunden?

Nein, irgendwas läuft da falsch. Irgendwas ist da in der menschlichen Natur im Argen und ich kann den Finger nicht drauflegen weil ich nicht weiß, was der Ursprung ist. Vielleicht sind wir degeneriert. Vielleicht sind wir in einem Stadium, in dem wir uns gleichzeitig weiter- und zurückentwickeln und dabei eine endlose Kreativität im puncto Grausamkeit an den Tag legen.

Wir haben uns die Macht genommen, Leben zu geben und direkt danach wieder zu nehmen.

Die Wasserstraße, auf der kleine Küken entlangtreiben bis sie in ein Becken fallen, das unter Strom steht. Die meisten von ihnen werden davon betäubt. Ein kleiner Rest bleibt hellwach und sieht den Hecksler kommen, der aus ihnen einen Klumpen Biomasse macht.

Mehr?

Die Mitarbeiter einer bekannten hühnerverarbeitenden Fastfoodkette haben ein Hobby entwickelt, dass dem Fußball recht nahe kommt. Anstatt des Balls nehmen sie dafür aber lieber lebende Hühner. Naja gut, recht unspektakulär. Aber wie wärs damit:
Sie drücken ihnen die Hinterleiber zusammen und schießen sich gegenseitig mit dem herausspritzenden Kot ab.

Und jetzt, liebe Menschen, frage ich euch mal eines.

Ihr habt den Arsch in der Hose, mir entgegenzutreten und zu sagen “Ich verstehe ja garnicht wie man Vegetarier sein kann.” ohne je nach meinen Gründen gefragt zu haben. Ihr taucht unvermittelt vor mir auf, mit einem Teller in der Hand auf dem ein Steak liegt und haltet euch für kreativ und witzig, vor meinen Augen da hineinzubeißen, zu betonen dass es “leckeres Fleisch” ist, dass ihr da jetzt in euch hineinschaufelt.

Glaubt ihr denn ernsthaft, dass mich DAS noch ärgert nachdem ich die Küken, die Hühner und die Schweine gesehen habe?

Ach das ist alles nur Spaß… ?
Garnicht so gemeint?
Gar nicht -wie- gemeint?

Klar, böse. Aber ihr seid ja nicht die “bösen”. Keine Sorge. Es ist die Industrie. Es sind die Menschen, die diese Folterungen begehen, die diese Maschinen bauen. Klar.

Ob ich auf die Leute, die sich für so witzig halten böse bin?
Eigentlich fühl ich da nur Mitleid.

Ich weiß bloß noch nicht für wen.

…George…

Auch wenn ich diesen Mann nichtmehr verstehen werde, einfach weil mir die Muße fehlt… Coole Situation:

Der Sommertag 06 war warm gewesen und für’s Grillen im heimischen Hof waren wir zur Metro gefahren, um dort noch ein paar vergessene Reste zu kaufen, wie das immer so ist. Es verschlug uns in die Obstabteilung, wo Peter schließlich in einen Stapel Erdbeerschälchen stierte. Sichtlich angeekelt wich er zwei drei Schritte zurück.
“Was - ist - das?” fragte er abgehackt.
Ich schaute meinerseits in das oberste Erdbeerschälchen und etwas  grünweiß behaartes schaute zurück.
“Das ist George. Sag Hallo zu George,” stellte ich vor.
“Hallo… George,” sagte er zögerlich.

Ich kann nich anders, ich lieb diese Szene irgendwie *g*

Artikel vom 22.1.07 - Space Onkel

—schnipp—

Erich von Däniken traf 1987 einen Ausserirdischen

Erich von Däniken (71 Jahre) hat jetzt in einem Gespräch mit dem in der Schweiz erscheinenden “SonntagsBlick” erklärt, dass er im Sommer 1987 einen Ausserirdischen getroffen hat und einen Monat an dessen Seite verbracht hat.“Plötzlich knallte es, ich erwachte abrupt. Ein Blitz, die Trinkwassertanks neben mir rissen. In die ausströmende Flüssigkeit hinein materialisierte sich ein Mensch. Aus Fleisch und Blut. Direkt vor meinen Augen!”, so der Schriftsteller.Damals war Erich von Däniken in Belutschistan unterwegs und verbrachte die Nacht auf dem Dach seines Fahrzeuges. Er nannte die Person Tomy, sie sprach Schweizerdeutsch. Tomy erklärte, dass er aus dem Vega-System kommt. Dort sei man körperlos.
—schnapp—
Erich von Däniken… Ich geb ja zu, bekannt isser. Und berüchtigt dafür, komische Fragen zu stellen auf die man nur mit “joa könnte sein (muss aber nich…)” antworten kann.
Stellvertretend also für all jene, die fest an Außerirdische auf Kaffeefahrt glauben, steht EvD.
Sein Mystery-Themenpark ist pleite gegangen und sein Club, die Ancient Astronaut Society, kurz AAS, besteht zu einem enormen Teil aus Nerds.
Ich interessiere mich ja sehr für alte Kulturen und Mythen und sammele Bildbäne, Sachbücher und Infos und sauge alles auf wie ein Schwamm.
Es gibt über die Erde verteilt immer wieder längliche Gebilde zeremonialen Nutzens, in verschiedenen Designs, mit Flügeln, Federn, aus Stein oder Bronze, geschnitzt oder gemeißelt. Und diese Teile sehen aus wie Pimmel.
Okay, daran ist nichts verwerflich, sind halt Fruchtbarkeitssymbole.
Jetzt gehen aber Leute wie EvD hin und erklären Hey, das sind bestimmt Raketen! Weil da sind Flügel dran, und sie sehen aerodynamisch aus!
Preisfrage:
Warum müssen solche “Forscher” aus dem Flügelpimmelkult IMMER einen Alienraketenkult von Rigel 7 machen? WARUM?
Ok die geflügelten Penisse stehen jetzt mal stellvertretend für alles Offensichtliche, was in Schwachsinn verkehrt wurde.
Klar ist, wir dürfen uns die Bildhauer und Architekten aus der alten Zeit nicht als Uga-Aga-Typen vorstellen. So unglaublich das klingt, sowohl die Pyramiden als auch Stonhenge wurden mit Sicherheit von Menschenhand erschaffen.
Warum?
Warum denn nicht? Warum sollten Aliens einen Haufen Steine aufschichten und dann wieder verschwinden, ohne jemals wieder eine Karte zu schreiben?
Versteht mich bitte nicht miss. Ich glaube sehr wohl an außerirdisches Leben.
Ich glaube auch, dass sie mal hier vorbeigekommen sein könnten.
Ich glaube aber nicht, dass sie auf Erden Zen-Garten gespielt haben. Die Kornkreise sind eh schon entmystifiziert. Ein Seil, ein Brett, und es kann losgehen damit.
Die Entführungen in UFOs… keine Ahnung wie das Zustande kommt. Vielleicht sind die ja sogar real. Ändert aber nichts daran, dass viele Pseudoforscher zuviel Mist produzieren.
Und ein “zuviel” an Mist bedeutet auch, dass das Aussortieren vernünftiger Informationen schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich wird.
Was der andere, große, Super-Autor Johannes v. Buttlar heute macht? Cremes aufm Homeshoppingsender verkaufen.
Werten wir das mal als Eingeständnis?
D
R
A
M
A
Und bevor noch einer Ansetzt: Die Felszeichnungen sind bestimmt keine helmtragenden Astronauten.
Wenn Aliens also die Möglichkeit haben, uns hier zu besuchen, dann sind sie auf jeden Fall so weit, dass sie hier nicht aussteigen müssen.
Und wenn sie schweizerdeutsch sprechen, is eh alles verlorn.
Freiheit für den Flügelpimmelkult!

Alters- und Interessenkonflikte… Bäm!

Heute mal was aus dem Nähkästchen.

Klar dass man mit zunehmendem Alter auch andere Interessen hat. Ich hab mich ab dem Alter irgendwann von den Boygroups abgewandt und wenn man meinen Musikgeschmack hat, schaut man als Frau eh nicht so auf das Aussehen der Künstler.

Anders als so kleene Mädels von 13-15.

Es war also irgendwann Geburtstag bei ner Freundin angesagt, und da waren dann auch so ein paar präpubertäre Exemplare vertreten, die allesamt irgendwo aussahen wie taillierte Gasflaschen. Was ja auch kein Wunder,  in dem Alter schießen einem grade die ersten Hormone ein, man wächst ein Stück, die Periode meldet sich, man lagert Wasser ein usw usf…  Jedenfalls saßen wir dann alle irgendwann um den Tisch, auch die nicht-ganz-so-Jungen, also “meine” Clique und wir unterhielten uns darüber, woher wir uns denn kennen. Die erwachsenere Truppe sagte dann “He-Man.de” oder “Schule” und die Kids meinten dann “Ihr seid garkeine Wiseguysfans?” und waren ganz verwirrt. “Nein… sind wir nich… ” meinte ich flappsig… “Scheißguys… mh…kenn ich nich”… und irgendwie war mir als hätte ich ab da eine Gewitterwolke über meinem Kopf gehabt.  Jedenfalls ging ein Raunen durch die Menge… “Scheißguys…!! Die hat Scheißguys gesagt!” Ich machte also ein betretenes Gesicht und versuchte, unsichtbar zu werden. Jedenfalls ging’s dann weiter, irgendwann kündigte sich noch mehr Gästebesuch an und das Mädel war offenbar so beliebt, dass es erstmal vorher zum großen Heckmeck kam. “Die hat ja voll abgenommen, die is total magersüchtig… voll die eingebildete Ziege!” grantelten die Gasflaschen. Ich war also gespannt, was dann da kommen würde und machte mich gefasst auf ein hereinwehendes Skelett. Und war erschrocken, dass das Mädel, was da kam, 5 Kilo mehr wog als ich. Die hatte ganz propere Schenkel, aber der Rest war normal, hätte ich gesagt. Klar, magersüchtig im Vergleich zu Jabba the Hutt (dem die eine von den Kids auch verdächtig nahe kam…) aber sie machte doch nen sympathischen Eindruck, auch wenn sie sich dann in ihrem Souveränitätsoverflow dazu aufgefordert fühlte, ein kleines Wortgefecht mit mir einzugehen was so endete:

Sie: “Ich könnte ja auch was über DICH sagen… Mach ich aber nich…!”

Ich: “Wieso? Mach doch, ich seh dich eh nie wieder…”

Was lernt man aus diesem ungeordneten Erlebnisbericht?

Interessen verschieben sich.
Geschmäcker sind verschieden.
Verärgere niemals Teeniefans, sonst regnet es auf deinen Kopf.
Versuche nie nie mals dich in einem Wortgefecht mit einer Ente zu messen.