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Kinners, lest Amica!

Nicht, dass ich jetzt zur allgemeinen Unbildung aufrufen möchte, indem ich dem Bildungsbürger seinen Stern ausrede, nein, Amica hat das erkannt, was mir schon seit geraumer Zeit auf den Keks geht.

Unendlich riesige Dekolletées.

Es gibt sie wirklich, die Ausschnitte, aus denen alles herauszufallen droht. Gefährlich wankt es, schwappt und man meint, die Glocken läuten zu hören wann immer sie ihr Schritttempo erhöhen. Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, ich hätte es für eine Mär aus dem Jerry Springer - Universum gehalten.

Was man diesen Frauen mal sagen sollte, ist, dass Männer das in der Form garnicht sehen wollen. “Kannst du nicht mal zu Xy gehen und ihr sagen, dass sie nicht immer so enge/ausgeschnittene/betonte Oberteile anziehen soll? Mir ist das peinlich wenn ich da hinkucke…” war sicher nicht die Reaktion, die frau mit ihren Rundungen provozieren wollte. Jetzt bin ich ja vor der Hütte nicht so massv beholzt, dass ich mich diesem Problem je hätte stellen müssen, aber ich mach das Gedankenspiel mal mit.

Aus Sicht der Frau gibt es eine Reihe guter Gründe, seine Auslage offen vor sich her zu tragen. Die Männer gucken hin, weniger begüterte Frauen sind womöglich neidisch, man kann mit den hinguckenden Männern das ein oder andere Spielchen spielen (”Sieh dir an was du nieeeee kriegen wirst!!!”), alles im Sinne des eigenen Selbstbewusstseins, was einen Push(up) erfahren dürfte.

Aus Sicht eines Mannes…

Also da haben wir natürlich einerseits die sabbernden Deppen die sich direkt drankletten und sofort vom Geläut betäubt nur noch an das mammale Wohlgefühl von Früher denken…
Und wir haben die, die sich von der geballten Weiblichkeit ein bisschen überfordert fühlen. Brüste. Schön. Darf ich meinen Fokus jetz woanders hin verle….nein? ok… *resignier*

Männer kucken da nunmal hin. Und es ist ihnen unter Umständen garnicht mal so angenehm, wie man vielleicht meint. Manche schämen sich richtig dafür und werden so hilflos, dass sie andere Frauen bitten, “das”"wegzumachen”.

Und das dürfte das letzte sein, was frau eigentlich mit ihrem Outfit bewirken wollte.
Eigentlich ist das… offen gestanden… ziemlich ziemlich peinlich.

Schon allein deshalb weil man aus dieser Halluzination, der Mann an sich wolle das eigene Milchgeschäft auf Teufelkommraus sehen, aufgeweckt wird. Will er nämlich nicht.
In seiner eigenen Weiblichkeit so zurückgewiesen zu werden, ist ultra bitter.

Aber!

Die Brustpartie an sich ist ja jetzt nicht so abstoßend, dass man sie verstecken müsste, auch wenn sie vielleicht über dem Durchschnitt liegt in Sachen Größe.

Da kommt jetzt mein Plädoyer für die Amica ins Spiel. Die hat nämlich ausgesprochen, was ich im Puncto Verpackungskunst oberhalb des Bauchnabels denke.

“Nichts mögen Männer aber weniger, als zwangsweise in Peeping-Toms verwandelt zu werden. Zudem gilt der Anblick sekundärer Geschlechtsmerkmale als Privileg einer Partnerschaft und wird daher auch ungern geteilt.” schreibt’s.

Und bitte, nehmt’s euch zu Herzen.

Auf dass sowas hier der Vergangenheit angehören möge:

“Sagen Sie mal, haben Sie Haare auf der Brust?”

“Nein!!”

“Dann ist Ihr Kleid wohl zu tief ausgeschnitten…”

Image aus dem Bastelkasten?

Da schau ich heute in meine Internet-News und finde da Bushido.

Bushido?

Ja, diesen Rapper. Ich fürchte ja, dass ihn noch niemand über die Bedeutung seines Namens aufgeklärt hat, sonst hätte er ebendiesen sicher in Demut abgelegt *hrhr*. Das zumindest unterstelle ich ihm, nachdem ich gelesen habe dass er sich jetzt zum “Bildungsbürger” mausern will.

Jetzt erklärte dieser Wortkettenkünstler,  er würde SMS, die orthographische Fehler beinhalten, gar nicht erst beantworten, weiters, er sei kein Freund der Rechtschreibreform.

Unken würde ich da, dass man Schreibfehler auch erstmal als solche erkennen können muss *g* aber das nur nebenbei.

Um weiterhin Pluspunkte bei Mama und Papa zu sammeln ließ er noch fallen, dass er Dieter Bohlens Umgang mit den DSDS-Kandidaten respektlos und es unverständlich finde, wie eine drogenabhängige Amy Winehouse denn wochenlang an der Chartspitze sitzen könnte.

Lieber Bushido.

Ich sag das jetzt mal unter uns…
Du hast mitbekommen, dass es vielleicht Absatzfördernd sein könnte, mit einem gewissen Vorbildfaktor zumindest den Eltern entgegen zu treten.
Das Schlimme an der Sache ist aber, dass man ja unheimlich an Glaubwürdigkeit einbüßt. Einerseits trommelt man schon seit Ewigkeite, man wäre ja der Gangster schlechthin und hätte sich in seinem Ghetto (das nochmal wo genau liegt?)  sowas von behauptet, aber andererseits geht man dann zum Onkel Kerner und klagt über Bohlens Unhöflichkeit. Hm. Fällt uns da irgendwas auf?
Haben die Mamas und Papas den Kindern jetzt den Geldhahn für musicload und Saturn abgedreht? Zumindest im Bezug auf Musik mit schlechtem Einfluss?
Was ist an “Nutte”, “Schlampe” und “Tunte” denn soviel höflicher?
Geh ich recht in der Annahme, dass Bohlen solche Wörter bislang noch nicht offen in den Mund genommen hat?
Hm².

Achja. Gerechtfertigt hat er das übrigens damit, der liebe Bushido, dass er Leute, die er nicht mag, so nennt, und damit nicht alle Frauen oder Schwulen meint.

Na da fällt mir aber ein Stein vom Herzen, lieber Bushido.

Augen zu und durch…

… was ein Glück, dass wir die vielen traumatisierenden Dinge verpassen.

Welche?

Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es unter uns viele gibt, die sich von solchen Bildern bekehren lassen würden. Bilder von Menschen, die Schweinen die Schnauze abschneiden, ihnen die Augen ausdrücken und dann Salz in die Wunden kippen.

Wozu bekehren?

Zum Nachdenken zumindest. Wo kommt unser Essen her, warum hält es sich exorbitant lange, warum schmecken Äpfel anders als Apfeljoghurt?

Wie kommt das also, dass es zu den ganzen Vegetarier-Interessengruppen Antivegetariergruppen gibt?

Wie kommen so Sprüche wie “Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg” zustande?

Liegt das an der Einfachheit der heutigen Zeit?

Also ich frag das deshalb, weil mir immer wieder auffällt, dass man als Vegetarier gerne so angesehen wird als würde man anderen was böses wollen. Mir bereits passiert, meinem Mann bereits passiert, also muss da irgendwas dran sein.

Der Mensch ist und bleibt eine ziemlich perverse Gestalt.
Ich kann mich irren, aber ich hab bislang noch keinen Nichtmenschen aus purer Lust an der Freude solche Dinge tun gesehen.
Fangen - töten - essen - gut. Fertig. Dass Katzen mit ihrem Essen spielen, ja klar. Bla. Aber darum geht es nicht. Kommt mir nicht mit beschissenen Ausnahmefällen die nichts damit zu tun haben. Sind die zwei Minuten, die eine Katze nach ihrer Beutemaus schlägt, ein Vergleich zu dem verstümmelten Schwein mit dem Salz in den Wunden?

Nein, irgendwas läuft da falsch. Irgendwas ist da in der menschlichen Natur im Argen und ich kann den Finger nicht drauflegen weil ich nicht weiß, was der Ursprung ist. Vielleicht sind wir degeneriert. Vielleicht sind wir in einem Stadium, in dem wir uns gleichzeitig weiter- und zurückentwickeln und dabei eine endlose Kreativität im puncto Grausamkeit an den Tag legen.

Wir haben uns die Macht genommen, Leben zu geben und direkt danach wieder zu nehmen.

Die Wasserstraße, auf der kleine Küken entlangtreiben bis sie in ein Becken fallen, das unter Strom steht. Die meisten von ihnen werden davon betäubt. Ein kleiner Rest bleibt hellwach und sieht den Hecksler kommen, der aus ihnen einen Klumpen Biomasse macht.

Mehr?

Die Mitarbeiter einer bekannten hühnerverarbeitenden Fastfoodkette haben ein Hobby entwickelt, dass dem Fußball recht nahe kommt. Anstatt des Balls nehmen sie dafür aber lieber lebende Hühner. Naja gut, recht unspektakulär. Aber wie wärs damit:
Sie drücken ihnen die Hinterleiber zusammen und schießen sich gegenseitig mit dem herausspritzenden Kot ab.

Und jetzt, liebe Menschen, frage ich euch mal eines.

Ihr habt den Arsch in der Hose, mir entgegenzutreten und zu sagen “Ich verstehe ja garnicht wie man Vegetarier sein kann.” ohne je nach meinen Gründen gefragt zu haben. Ihr taucht unvermittelt vor mir auf, mit einem Teller in der Hand auf dem ein Steak liegt und haltet euch für kreativ und witzig, vor meinen Augen da hineinzubeißen, zu betonen dass es “leckeres Fleisch” ist, dass ihr da jetzt in euch hineinschaufelt.

Glaubt ihr denn ernsthaft, dass mich DAS noch ärgert nachdem ich die Küken, die Hühner und die Schweine gesehen habe?

Ach das ist alles nur Spaß… ?
Garnicht so gemeint?
Gar nicht -wie- gemeint?

Klar, böse. Aber ihr seid ja nicht die “bösen”. Keine Sorge. Es ist die Industrie. Es sind die Menschen, die diese Folterungen begehen, die diese Maschinen bauen. Klar.

Ob ich auf die Leute, die sich für so witzig halten böse bin?
Eigentlich fühl ich da nur Mitleid.

Ich weiß bloß noch nicht für wen.

Artikel vom 22.1.07 - Space Onkel

—schnipp—

Erich von Däniken traf 1987 einen Ausserirdischen

Erich von Däniken (71 Jahre) hat jetzt in einem Gespräch mit dem in der Schweiz erscheinenden “SonntagsBlick” erklärt, dass er im Sommer 1987 einen Ausserirdischen getroffen hat und einen Monat an dessen Seite verbracht hat.“Plötzlich knallte es, ich erwachte abrupt. Ein Blitz, die Trinkwassertanks neben mir rissen. In die ausströmende Flüssigkeit hinein materialisierte sich ein Mensch. Aus Fleisch und Blut. Direkt vor meinen Augen!”, so der Schriftsteller.Damals war Erich von Däniken in Belutschistan unterwegs und verbrachte die Nacht auf dem Dach seines Fahrzeuges. Er nannte die Person Tomy, sie sprach Schweizerdeutsch. Tomy erklärte, dass er aus dem Vega-System kommt. Dort sei man körperlos.
—schnapp—
Erich von Däniken… Ich geb ja zu, bekannt isser. Und berüchtigt dafür, komische Fragen zu stellen auf die man nur mit “joa könnte sein (muss aber nich…)” antworten kann.
Stellvertretend also für all jene, die fest an Außerirdische auf Kaffeefahrt glauben, steht EvD.
Sein Mystery-Themenpark ist pleite gegangen und sein Club, die Ancient Astronaut Society, kurz AAS, besteht zu einem enormen Teil aus Nerds.
Ich interessiere mich ja sehr für alte Kulturen und Mythen und sammele Bildbäne, Sachbücher und Infos und sauge alles auf wie ein Schwamm.
Es gibt über die Erde verteilt immer wieder längliche Gebilde zeremonialen Nutzens, in verschiedenen Designs, mit Flügeln, Federn, aus Stein oder Bronze, geschnitzt oder gemeißelt. Und diese Teile sehen aus wie Pimmel.
Okay, daran ist nichts verwerflich, sind halt Fruchtbarkeitssymbole.
Jetzt gehen aber Leute wie EvD hin und erklären Hey, das sind bestimmt Raketen! Weil da sind Flügel dran, und sie sehen aerodynamisch aus!
Preisfrage:
Warum müssen solche “Forscher” aus dem Flügelpimmelkult IMMER einen Alienraketenkult von Rigel 7 machen? WARUM?
Ok die geflügelten Penisse stehen jetzt mal stellvertretend für alles Offensichtliche, was in Schwachsinn verkehrt wurde.
Klar ist, wir dürfen uns die Bildhauer und Architekten aus der alten Zeit nicht als Uga-Aga-Typen vorstellen. So unglaublich das klingt, sowohl die Pyramiden als auch Stonhenge wurden mit Sicherheit von Menschenhand erschaffen.
Warum?
Warum denn nicht? Warum sollten Aliens einen Haufen Steine aufschichten und dann wieder verschwinden, ohne jemals wieder eine Karte zu schreiben?
Versteht mich bitte nicht miss. Ich glaube sehr wohl an außerirdisches Leben.
Ich glaube auch, dass sie mal hier vorbeigekommen sein könnten.
Ich glaube aber nicht, dass sie auf Erden Zen-Garten gespielt haben. Die Kornkreise sind eh schon entmystifiziert. Ein Seil, ein Brett, und es kann losgehen damit.
Die Entführungen in UFOs… keine Ahnung wie das Zustande kommt. Vielleicht sind die ja sogar real. Ändert aber nichts daran, dass viele Pseudoforscher zuviel Mist produzieren.
Und ein “zuviel” an Mist bedeutet auch, dass das Aussortieren vernünftiger Informationen schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich wird.
Was der andere, große, Super-Autor Johannes v. Buttlar heute macht? Cremes aufm Homeshoppingsender verkaufen.
Werten wir das mal als Eingeständnis?
D
R
A
M
A
Und bevor noch einer Ansetzt: Die Felszeichnungen sind bestimmt keine helmtragenden Astronauten.
Wenn Aliens also die Möglichkeit haben, uns hier zu besuchen, dann sind sie auf jeden Fall so weit, dass sie hier nicht aussteigen müssen.
Und wenn sie schweizerdeutsch sprechen, is eh alles verlorn.
Freiheit für den Flügelpimmelkult!

Alters- und Interessenkonflikte… Bäm!

Heute mal was aus dem Nähkästchen.

Klar dass man mit zunehmendem Alter auch andere Interessen hat. Ich hab mich ab dem Alter irgendwann von den Boygroups abgewandt und wenn man meinen Musikgeschmack hat, schaut man als Frau eh nicht so auf das Aussehen der Künstler.

Anders als so kleene Mädels von 13-15.

Es war also irgendwann Geburtstag bei ner Freundin angesagt, und da waren dann auch so ein paar präpubertäre Exemplare vertreten, die allesamt irgendwo aussahen wie taillierte Gasflaschen. Was ja auch kein Wunder,  in dem Alter schießen einem grade die ersten Hormone ein, man wächst ein Stück, die Periode meldet sich, man lagert Wasser ein usw usf…  Jedenfalls saßen wir dann alle irgendwann um den Tisch, auch die nicht-ganz-so-Jungen, also “meine” Clique und wir unterhielten uns darüber, woher wir uns denn kennen. Die erwachsenere Truppe sagte dann “He-Man.de” oder “Schule” und die Kids meinten dann “Ihr seid garkeine Wiseguysfans?” und waren ganz verwirrt. “Nein… sind wir nich… ” meinte ich flappsig… “Scheißguys… mh…kenn ich nich”… und irgendwie war mir als hätte ich ab da eine Gewitterwolke über meinem Kopf gehabt.  Jedenfalls ging ein Raunen durch die Menge… “Scheißguys…!! Die hat Scheißguys gesagt!” Ich machte also ein betretenes Gesicht und versuchte, unsichtbar zu werden. Jedenfalls ging’s dann weiter, irgendwann kündigte sich noch mehr Gästebesuch an und das Mädel war offenbar so beliebt, dass es erstmal vorher zum großen Heckmeck kam. “Die hat ja voll abgenommen, die is total magersüchtig… voll die eingebildete Ziege!” grantelten die Gasflaschen. Ich war also gespannt, was dann da kommen würde und machte mich gefasst auf ein hereinwehendes Skelett. Und war erschrocken, dass das Mädel, was da kam, 5 Kilo mehr wog als ich. Die hatte ganz propere Schenkel, aber der Rest war normal, hätte ich gesagt. Klar, magersüchtig im Vergleich zu Jabba the Hutt (dem die eine von den Kids auch verdächtig nahe kam…) aber sie machte doch nen sympathischen Eindruck, auch wenn sie sich dann in ihrem Souveränitätsoverflow dazu aufgefordert fühlte, ein kleines Wortgefecht mit mir einzugehen was so endete:

Sie: “Ich könnte ja auch was über DICH sagen… Mach ich aber nich…!”

Ich: “Wieso? Mach doch, ich seh dich eh nie wieder…”

Was lernt man aus diesem ungeordneten Erlebnisbericht?

Interessen verschieben sich.
Geschmäcker sind verschieden.
Verärgere niemals Teeniefans, sonst regnet es auf deinen Kopf.
Versuche nie nie mals dich in einem Wortgefecht mit einer Ente zu messen.

Nahtodaliens in Walhalla und Stonehenge und Chaos überhaupt!

Witzig, dachte ich.

Da durchstöbere ich eines meiner alten Foren nach ein paar brauchbaren Essay-Themen für Eternal-Force.NET und finde einen Thread über die  ungewöhnlichen Parallelen zwischen Nahtodeserfahrungen und Alienentführungen.

Haaaaalt, nicht gleich weglaufen *g* Ich wollte euch jetzt nicht mit akuter vonDänikitis quälen ;)

Also es geht darum dass sowohl bei Nahtodeserfahrungen als auch bei Alienentführungen (sog. Bedroom Visitors)sich  das “Opfer” schließlich in gleißendem Licht wiederfindet und über graue mandeläugige Wesen zu berichten weiß, es wird paralysiert (bewegungsunfähig) .

Wie passt dieser Ufo-Kram in mein Heiden-Konzept?

Früher oder später musste ich mich das fragen, schon allein weil ich mich in jungen Jahren, so zwischen 9 und 16, vermehrt für diese ganzen Psi-Phänomene interessiert habe. Es waren für mich also bislang verschiedene Welten, die der Ufos und Verschwörungen, die der heidnischen Götter und dazwischen die der Geister, der Wunder und des Spuks.

Das ganze ist also ein relativ konfuses, aber doch strikt voneinander getrenntes Haufenkonzept. Mit den Jahren hat sich das Ufo-Zeug bei mir auch ent-dramatisiert. Ich bin -mittlerweile- der Meinung, dass es durchaus sein kann, dass die diversen Lichterscheinungen am nächtlichen Himmel zwar unbekannte Flugobjekte (UFO im eigentlichen Sinn) sind, aber nicht immer zwingend extraterrestrischen (außerirdischen) Ursprungs. Sumpfgase, geheime Flugzeugexperimente, Lichtreflexe oder vielleicht sogar Spinnerei könnten das genauso gut sein ;) Da man das nicht so genau sagen kann sind das ja UFOs und keine BFOs (also logischerweise bekannte Flugobjekte).

Sollten sich also aztekische, ägyptische oder keltische Religionen wirklich an außerirdische Besucher angelehnt haben?
Selbst wenn.
Was macht es für einen Unterschied, zu wissen dass Dagda, Ra oder Quetzalcoatl Raumschiffcaptains waren? Sie beeinflussen uns immernoch durch ihre irdischen Aspekte, die wir ihnen zuschreiben. Wir beten zu den Göttern des Feuers oder zu denen der Fruchtbarkeit und nicht zu den Göttern des Holodecks oder des Kommandosessels (Ich sag mal Willkommen in Galaxy Quest *g*). Unsere Götter bleiben Sinnbilder für die Kräfte der Natur. Ob sie nun dadurch entstanden sind dass man in der Geburtsstunde des Menschen nun wirklich die persönlichen Götter, Aliens oder nur Trugbilder in vorbeihuschenden Schatten gesehen hat, ist für ihre Wirkung auf uns letztlich völlig egal solange sie uns beflügeln und wir an sie glauben.
Das ist doch die Essenz unserer heidnischen Religionen. Wir glauben an unsere Götter entgegen aller wissenschaftlichen oder auch christlichen Logik, wir schöpfen unsere Kraft daraus und wir arbeiten und leben mit und durch sie.

Ob wir die Götter nun als Greys (klassisch graue Aliens mit großen Köpfen und überdimensionierten Augen) sehen, sie sich uns als solche zeigen oder ob wir sie als was ganz anderes wahrnehmen, so wie ich, spielt keine Rolle solange das Konzept funktioniert. Und das tut es. Bei mir jedenfalls. Für andere möchte ich nicht sprechen.

Als was ich meine Götter sehe? :)

Die große Erdmutter ist ne ganz schön hübsche, irgendwo mitte dreißig und sie kommt manchmal mit ihren Gewändern an Mariendarstellungen heran, allerdings hat sie meist eine offene dunkelbraune Lockenmähne.
Ihr gehörnter Gatte (nein, er ist weder betrogen noch irgendeine Satansfigur, zum  tausendsten Mal… Es gibt bei mir nichtmal irgendein Satanskonzept) ist ziemlich muskulös, hat goldblondes Haar und ist relativ archaisch gekleidet.

Solche Bilder haben zu dürfen ist mir persönlich ein wichtiger Unterschied zu so Religionen wie dem Christentum, man darf sich Bilder machen.
Interessant wird nur noch, rauszufinden, woher diese Bilder dieser Greys kommen. Ist ja zugegebenermaßen schon komisch, dass dieses Bild bei so vielen Menschen unabhängigerweise gleich ist.

Die 7 brandneuen Todsünden

1. Handel und Konsum von Drogen

2. Missbrauch von Kindern und Jugendlichen

3. Umweltverschmutzung

4. Abtreibung, weil sie „Würde und Rechte der Frauen verletzt”

5. Genmanipulationen

6. Profitgier, die andere Menschen in die Armut treibt

7. Exzessiver Reichtum.

Hab ich frisch über den Ticker bekommen. Und ich wäre ja nicht ich, wenn ich dazu keinen Senf dazuzusteuern hätte.
Handeln wir also mal alle Punkte der Reihe nach ab.

1.) Der Handel von Drogen ist eine Sache, die man nur seltenst gutheißen kann. In den meisten Fällen jedoch sind Dealer profitgierige Schmiersäcke die (unter Umständen auch mit ein wenig Druck von Oben) armen Süchtigen ihr ohnehin kaum vorhandenes Geld aus den Rippen leiern.
Beim Konsum von Drogen ist das ganze wieder was anderes. Da ich ja aus einer heidnischen Ecke komme kenne ich Menschen, die ihre speziellen Erfahrungen unter Drogeneinfluss gemacht haben. Diese Drogen waren dann allerdings keine Modeerscheinung sondern eine bunte Mischung aus Omas Hexenhäusche, die zwar nicht weniger gefährlich ist, aber aus anderen Gründen genommen wird als beispielsweise Koks oder Heroin. Ich persönlich unterscheide zwischen experimentellen Drogen und Mode/Elendsdrogen. Ich rate jedoch allen, sich selbst ein Bild zu machen, Literatur zu Rate zu ziehen und sich einfach zu informieren. Es ist egal, welche Drogen man warum nimmt, man begibt sich immer in Gefahr.
Prädikat: Todsünde? Nee. Meiner Meinung nach nicht. Zu standpunktabhängig.

2)Vollste Zustimmung. Braucht man nicht zu diskutieren drüber.
Prädikat: Sinnvoll.

3)Umweltverschmutzung ist genauso sinnentleert wie Missbrauch. Auch hier ein Daumen nach oben.

4) Im Fall der Abtreibung gibt es für meinen Geschmack auch wieder zu viele Facetten und zu viele Gründe. Abtreibung als Verhütungsmethode ist einfach indiskutabel. Die Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung nicht abbrechen zu dürfen, oder im Fall einer Risikoschwangerschaft, also bei bestehender Gefahr für das Leben der Mutter, keinen Abbruch vornehmen zu dürfen, ist ebenfalls grenzwertig und greift mir zu weit in meinen persönlichen Bestimmungsbereich ein.

5) Genmanipulation ist eine Art Büchse der Pandora. Wenn wir Gen-Getreide anpflanzen und dieses sich mit dem unbehandelten Getreide fortpflanzt, dann haben wir ein Problem, sobald herauskommt dass Gen-Food ungesund ist. Die Langzeitfolgen der Ernährung mit Gen-Lebensmitteln sind mir einfach noch zu unerforscht. Genmanipulation zu nutzen um Seuchen wie AIDS ein für alle mal außer Kraft zu setzen wäre eine gute Sache. Gene zu manipulieren um Diabetes und Krebs zu verhindern auch. Aber irgendwann kommt man in die moralische Zwickmühle, dass man jedem helfen muss, was einfach unglaublich aufwändig und teuer werden wird. Und auch hier weiß man nicht, was es zur Folge hat, nur ein einziges Gen auszuknipsen.
Prädikat: Ich bin gegen Genmanipulation. Ich bin allerdings FÜR die Erforschung.

6) Könnte man so stehen lassen, als Alltagsgesetz, wie z.B. bei dem Dealer aus Beispiel 1. Das Problem ist nunmal, dass es in einer Gesellschaft eben Arm und Reich gibt. Punkt aus Ende. Es ist Utopie, zu fordern dass alle irgendwann mal genug haben um völlig glücklich und zufrieden zu leben um sich zu leisten was man sich wünscht. Sich im kleinen auf andererleuts Kosten zu bereichern ist falsch.
Prädikat: Solange das nicht in utopischen Paradiesquatsch ausartet: Sinnvoll.

7) Exzessiver Reichtum ist… befremdlich, zumindest für mich. Ich brauche keine goldenen Wasserhähne, ich brauche kein Toilettenpapier aus Seide, ich brauche auch keinen PC mit Internet. Luxus ist auch wieder Standpunktabhängig. Jemand aus einer armen afrikanischen Region wird mein durschnittlich begütertes Leben (mit Krankenversicherung, Internet und fließend Wasser) durchaus für Luxus halten, während Menschen mit zehnstelligen Monatseinkommen sich in meiner Situation bestimmt äußerst … unwohl… fühlen würden. Luxus ist okay, wenn man nicht den Blick aufs Wesentliche verliert. Der Mensch braucht das Gefühl, sich selbst belohnt zu haben.

So, nachdem ich die einzelnen Punkte abgehandelt habe, frage ich mich, wieso sie die alten Todsünden nicht beibehalten haben. Ich denke die Kirche möchte mit der Zeit gehen, fällt mir dazu ein. Und ich denke, die katholische Kirche sieht ihre Felle wegschwimmen, denn ich habe in einem Artikel gelesen dass 60% der Katholiken in Italien nicht mehr zur Beichte gehen. Neuerungen passen immer dann am besten, wenn man grade ein wenig ins schwimmen gerät.

Brauchen wir als Masse denn neue Todsünden überhaupt?

Die Wenigsten glauben noch an das Fegefeuer und das ewige Schmoren in der Hölle entlockt uns ja nur noch ein verschmitztes Schmunzeln weil wir ja alle unsere Sündenleichen im Keller haben. Allem voran haben wir ja Spaß am Sex, und das war ja vor ein paar Jahren mindestens Sünde.

Ich bin eher der Meinung, dass man sich mit einem so starken und dramatischen Begriff wie “Todsünde” ins Lächerliche zu ziehen droht. Todsünden kommen aus dem und gehören ins Mittelalter, als man mit Nadelproben noch aussagekräftige Ergebnisse erzielen konnte. Wir sind zu fortschrittlich für so eine Dämonisierung. Und dafür sind die Ansätze, die da gemacht werden, einfach zu gut, als dass man sie in die christlichverklärte Spinnerecke stellen sollte.

Lehrt endlich Werte und keine Sündenkataloge und Gebote zum Auswendiglernen. Nur wer das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg bekommt kommt nachher von selber drauf dass Mord, Drogen, Hass und Co einfach nicht der richtige Weg sein können.

Und dabei ist es auch egal ob der richtige Weg nun Buddhismus, Christentum oder Celtoi heißt. Hauptsache man tickt sauber in der Birne.

Wie man Vegetarier wird, in ein paar Zeilen.

Heute war wieder einer dieser Tage, die harmlos beginnen, harmlos enden und dazwischen passiert auch nicht viel, auf den ersten Blick. Auf den zweiten und dritten auch nicht. Alles ruhig, alles friedlich, ich fühle bloß eine aufkeimende Erkältung hinten im Rachen. Und doch. Da war etwas.

Heute gegen 11 Uhr kam ich ins Wohnzimmer und meine beiden Katzenmädels Azrael und Gary lagen kuschelnderweise auf dem Sofa. Das machen die beiden gerne, sie umarmen sich dabei, lecken sich gegenseitig das Fell, schnurren kräftig und sind völlig zufrieden mit sich und ihrem Sofa. Gary bemerkte mich, drehte ihren Kopf zu Azra, miaute ihr etwas zu und auch Azra hob den Kopf und sah mich an.

Wisst ihr, wie das aussieht?

Das sieht aus als hätte Gary Azrael gesagt, dass ich jetzt da bin.

Natürlich ist das eine verklärte Sichtweise, es ist nicht bewiesen ob Katzen überhaupt in Erwägung ziehen, sich gegenseitig mitzuteilen dass ihr Mensch jetzt da ist.

Aber nehmen wir nur einen Moment lang an, sie tun es. Sie freuen sich auch offensichtlich, wenn ich den Raum morgens betrete.

Wenn sie also zu solchen Empfindungen und Regungen fähig sind, wenn sie fähig sind, Liebe zu empfinden, wenn sie sich an mich binden, mir vertrauen, mit welchem Recht würde ich handeln, einem anderen Tier Leid zuzufügen?
Tiere töten Tiere weil sie keine Alternative haben, sich zu ernähren.
Ich kann es mir aussuchen.
Ich kann mir aussuchen, meinen beiden Katzen Liebe entgegenzubringen. Ich kann es jedoch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, eine Kuh oder ein Schwein so zu betrachten als sei es ein reiner Nahrungslieferant. Katzen sind genauso anders als Schweine und Kühe wie Afrikaner oder Indianer sich im Wert von Europäern und Asiaten unterscheiden. KEIN STÜCK nämlich.

Shame on you, mankind. Shame on you.

Jahrelang haben wir Menschen, die wir ja angeblich mit Verstand gesegnet sind, geleugnet dass Tiere in größerem Umfang zu Emotionen oder sogar zu Schmerz fähig sind. Ich hoffe darauf, dass die Forschung möglichst schnell beängstigende Ergebnisse zu den Geistesleistungen von Tieren hervorbringt. Und ich hoffe dass diese Ergebnisse durchsickern.

Ich hoffe inständig dass wir irgendwann realisieren dass wir Kannibalismus an unseren eigenen Göttern betrieben haben.

Nichts anderes sind wir in meinen Augen. Wir wissen es einfach nicht besser.

Wrestling… back then… (aus dem Nähkastentalk)

Ja das waren noch Zeiten anno 2001 in der WxW. Oder war das die NAWA? *g*

Yes. Damals ^^ Damals als ich mit meinem guten Kumpel Tyrant bei diversen Shows rumgegammelt bin. Das heißt, ich bin gegammelt, der gute Tyrant musste ja in den Ring :D Leider hatten wir dann den ein oder anderen Zwist und uns aus den Augen verloren aber das is ja nix was erwachsene Menschen nicht wieder einrenken können/konnten. Dingens ^^ Die Zeit war irgendwie sau-kultig. Den Gründer der GEW hab ich dann ja geheiratet, meinen Money Mark Hammer, auch wenn ich n Jahr zu spät kam um ihn aktiv im Ring zu sehn, was ich für ‘ne sauärgerliche Sache halte aber andererseits werd ich ja gut mit Praxis versorgt ^^ nein, nicht so, ihr Ferkel… ich bin wirklich ambitioniert und hab mir Moves und Holds beibringen lassen und meine Chops sind ja wohl ungeschlagen ^^
Der nächste wär dann wohl Hate, mit dem ich immer die Geschichte verbinde wie er sein Nasenwurzelpiercing verloren hat. Sagte ich Geschichte? Ich meinte natürlich Geschichten. Plural, Baby XD Die eine involviert sogar meinen Ehemann, zack, rupf, ab *g*
Ansonsten, wen kenn ich denn noch…Thomas Blade hab ich mal kurz geärgert, der hat mich dann allerdings zurückgeärgert und das haben wir dann nie ausgekämpft. Son ärger *g* Dann gabs noch SigMasta Rappo. Geht aber nix über die eine Freundin von meinem Schatz, die sich mit Mark “taker” calaway mal eben so stundenlang aufer Treppe unterhalten hat. Ich glaub das war auch die, die Booker T zu seinem wohlverdienten Bierfaß verholfen hat. Hätte meine Mama ihn ja ma zu befragen können, als sie die Gelegenheit hatte. XD

Wird also Zeit, dass sich im puncto Wrestling und Training malwieder was tut. Die wxw hat in Krefeld ein Dojo aufgemacht… too bad dass ich wegziehe.

Die 10 Ge-dope-te

Dass ich das noch erleben darf *g*

Ich surfe grade ein wenig herum und lese  mit einem halben Auge die Überschrift “Moses empfing 10 Gebote unter Drogeneinfluss” und werde schlagartig aus meiner Mittagsmüdigkeit wach. Boah. Was für ein Zugeständnis wär das denn…

Diese These hat der israelische Forscher Benny Shannon aufgestellt und er meinte auch gleich weiter,  er glaube nicht an eine übernatürliche Erscheinung und weiterhin hätten bewusstseinsverändernde Halluzinogene einen festen Bestandteil gebildet in den religiösen Riten der Israeliten im biblischen Zeitalter.

Er glaubt also weder an ein übernatürliches Ereignis, noch an eine Legende, sondern an einen Vorfall, der sich ereignete, während Moses einer  … ja… schamanischen Tätigkeit nachging, unter Einfluss von  Betäubungsmitteln.

Shannon kann da wohl aus erster Hand berichten denn er hat auf einer Amazonasreise selbst mit solchen Substanzen experimentiert.

“Ich hatte Visionen, die religiös-spirituelle Bedeutung hatten.”

Und das Tolle ist, die Substanzen, die die Eingeborenen dort verwenden hätten wirktechnisch Ähnlichkeit mit dem Akazienbaum, der häufig in der Bibel erwähnt wird.

Jetzt stellt sich natürlich ein riesiger Fragenkatalog. Allen voran natürlich das gute alte “Was wäre wenn”-Spiel. Was wäre wenn es dafür irgendwann handfeste Beweise gäbe? Gibt es die vielleicht sogar und sie sind bloß in irgendeinem staubigen Folianten irgendwo im Vatikan vergraben? Wie sähe eine Symbiose aus Schamanismus und Christentum aus? Wäre das näher an einem Ur-Christentum / Ur-Judentum, als es uns lieb wäre? Würde die Kirche irgendwann “Legalize it”-Flyer verteilen?

Für mich klingt diese These relativ plausibel, wenn man einfach mal davon ausgeht dass die biblischen Personen existiert haben. Man muss sich auf wissenschaftlichem Standpunkt von dieser BibelTV-Vision der ewig-keuschen Bibelmenschen mit perfektem Gebiss und Fönwellen lösen.  Ich denke nicht, dass Mr. Shannon jetzt irgendetwas revolutioniert hat, das würde man nicht so einfach zulassen und wer wei, ob der gute Mann nicht nach Äußerung seiner These ein Gebranntmarkter ist. Aber schmunzeln musste ich bei diesem Artikel dann doch.

Quelle: www.oe24.at

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