Archiv fürIch über mich

Zorn…

… überkommt mich wenn ich daran denke, dass mein Laptop keine Ethernet-Kabelverbindung mit unerer Livebox eingehen will.

Noch größer wird ebendieser, weil meine W-Lan-Verbindung mit der Livebox seit unserem kleinen Vorfall mit dem nichtmehr wollenden Internet bzw eher meine Latenzzeit in WoW grottenschlecht ist. Ich kann schöne und mannigfaltige Dinge im Internet tun, mit Browsern und Mailprogrammen und Messengern, und es würde nie nie nie ein Problem geben, doch WoW will und will nicht laufen.

Dilemma: auf meinem Laptop ist die Verbindung gefratzt, auf dem Desktop-PC ist die Grafik fürs Gesäß. Bleibt also genug Zeit, sich anderen Dingen im Leben zu widmen wie zum Beispiel öhm… und ja… und natürlich auch hm….

Ich sollte ein Ticket schreiben in dem ich mich darüber beklage dass mein Supportforumsthread bereits mehrere Stunden alt ist und ich noch kein Stückchen Antwort habe.

Aber vorher sollte ich noch alle großen Messer und Keulen verstecken….

Entengeburtstagsresümee

Jetzt bin ich am 24. April ja 24 geworden (tolle Schnappszahl, was? ^^) und muss doch direkt mal berichten, wie er so war: mein erster Geburtstag in Frankreich.

Also am Donnerstag selbst war nicht allzu viel los, mein Herzblatt musste ja arbeiten und deshalb hab ich’s mir mit meinem Kuchen, Youtube und Beyoncé gemütlich gemacht. Geschenke waren da noch nicht allzuviele anwesend, die von Marco sollten ja erst Samstag folgen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich dann “nur” mein Esprit-Set bestehend aus Classic Grey Kette und den kurzen Ohrringen und meinen geliebten Nagellack. Samstag gings dann wie gesagt weiter, die Geschenketour xD rausgekommen sind dabei noch ne Logitech-Maus, ein Warlock und ein sehr sehr hübsch-flatterhaftes Oberteil von Zara. Mein Handy muss leider noch warten. Nächstes WE ;)

Was mich aber am meisten überrascht hat war, dass mir dieses Jahr wohl die allerallermeisten Menschen ever gratuliert haben. Wow ^^ Also bei manchen war ich ja nun wirklich überrascht, dass sie an mich gedacht haben :) Bei anderen hat mich allerdings auch nix gewundert, von daher *fg*

Ne es war schön :) Am Donnerstag gehts noch Grillen (wo wir uns erwartungsgemäß kein Geseiere antun müssen) und am WE drauf werden wir wohl nochmal ins Velizy2, vielleicht haben die ja noch ne passende Hose für mich  *hihi*

Ich warte dann mal mit Spannung auf den nächsten Monat in der Hoffnung, dass unser Schreibtisch folgt. N hübscher mit Milchglasplatte aus’m Ikea. Und heute Abend weiß ich auch mehr über unsere neue Waschmaschine und vielleicht häng ich gleich noch ein Regal auf. Ja ich weiß… Fooootos ^^

Die Leute werden mich Jesus nennen… :/

und mit dem Finger auf mich zeigen…

Warum?

Alles fing an, als ich im Krankenhaus lag und den Zugang aus dem Handrücken entfernt bekam. Jede normale Schwester macht das folgendermaßen: zupf, ziep, zieh, ab.

Natürlich war das Kontingent an normalen Schwestern für den Tag erschöpft und ich bekam eine Grobmotorikerin mit Tourettesyndrom.

Die zog es nämlich vor, die ganze Geschichte aus meinem Handrücken rauszubiegen. Ja. Biegen.

Jetzt hat sich dieses Loch natürlich entzündet und sieht aus, als hätte ich das mit Ostern ein bisschen zu eng gesehen.

Schade ist, dass ich jetzt natürlich nur eingeschränkt spülen kann. Noch größeres Pech ist, dass das meine rechte Hand ist und ich bekanntermaßen ja auch Rechtshänderin bin. Und Putzmitteln und generell alles tut da weh. Jap. :-]

Jetzt fragt man sich natürlich, warum schreibt die Ente das.
Die Antwort lautet: Ich habe heute Geburtstag. Jawohl. Und zwischen meinen Mikados mit Karamellgeschmack, meiner Cola Zero und einer riesen Portion Nudeln mit Tomatensoße und Parmesankäse sitze ich jetzt und stiere in dieses Loch.

Ich wünsche mir zum Geburtstag übrigens, dass sich die Leute jegliche Löcherwitze verkneifen.
Und dass die Leute aus Italien aufhören, hier anzurufen *g*

Lebenszeichen aus dem Nest…

Guten Quak ihr lustigbunten Leute ^^

Ich habs geschafft, ich bin endgültig in Frankreich und nun können mich die ganzen Quadratl00ser aus Good Ol’ Germany im Dunklen besuchen ^^ so is das doch perfekt ;)

So kurz vor meinem Geburtstag bin ich allerdings auch nicht in Bloglaune, geb ich zu. Ich mag rausgehen, meine City anschauen, Zugfahren, idlen, lesen, meiner Musik fröhnen….

aber ich vergess euch schon nicht ;)

Wishlist 08

Pünktlich 22 Tage vor meinem Geburtstag veröffentliche ich meine persönliche Wunschliste ;) Sind allerdings durchaus auch im Rest des Jahres erfüllbar. Ich bin ja realistisch xD

[_] Nach Frankreich fahren und auch dableiben. Endgültig.

[_] Nokia Prism 7900

[X] Ohrringe und passende Kette by Esprit (thx mum ^^)

[_] Shoppingtour mit angeschlossenem Dinner

[_] Kleid Nr. 34 aus dem Mango-Katalog

[_] Brave Miezekittys … nagut… [X]

[X] Wow Gamecard

[_] Unmatched Fury Undertaker - Figur / n lifesize Undertaker - Aufsteller

[_] ne erfolgreiche Bewerbung =^_^=

[X] Stufenschnitt aufbessern lassen

[_] Tattoo am Ringfinger

Nahtodaliens in Walhalla und Stonehenge und Chaos überhaupt!

Witzig, dachte ich.

Da durchstöbere ich eines meiner alten Foren nach ein paar brauchbaren Essay-Themen für Eternal-Force.NET und finde einen Thread über die  ungewöhnlichen Parallelen zwischen Nahtodeserfahrungen und Alienentführungen.

Haaaaalt, nicht gleich weglaufen *g* Ich wollte euch jetzt nicht mit akuter vonDänikitis quälen ;)

Also es geht darum dass sowohl bei Nahtodeserfahrungen als auch bei Alienentführungen (sog. Bedroom Visitors)sich  das “Opfer” schließlich in gleißendem Licht wiederfindet und über graue mandeläugige Wesen zu berichten weiß, es wird paralysiert (bewegungsunfähig) .

Wie passt dieser Ufo-Kram in mein Heiden-Konzept?

Früher oder später musste ich mich das fragen, schon allein weil ich mich in jungen Jahren, so zwischen 9 und 16, vermehrt für diese ganzen Psi-Phänomene interessiert habe. Es waren für mich also bislang verschiedene Welten, die der Ufos und Verschwörungen, die der heidnischen Götter und dazwischen die der Geister, der Wunder und des Spuks.

Das ganze ist also ein relativ konfuses, aber doch strikt voneinander getrenntes Haufenkonzept. Mit den Jahren hat sich das Ufo-Zeug bei mir auch ent-dramatisiert. Ich bin -mittlerweile- der Meinung, dass es durchaus sein kann, dass die diversen Lichterscheinungen am nächtlichen Himmel zwar unbekannte Flugobjekte (UFO im eigentlichen Sinn) sind, aber nicht immer zwingend extraterrestrischen (außerirdischen) Ursprungs. Sumpfgase, geheime Flugzeugexperimente, Lichtreflexe oder vielleicht sogar Spinnerei könnten das genauso gut sein ;) Da man das nicht so genau sagen kann sind das ja UFOs und keine BFOs (also logischerweise bekannte Flugobjekte).

Sollten sich also aztekische, ägyptische oder keltische Religionen wirklich an außerirdische Besucher angelehnt haben?
Selbst wenn.
Was macht es für einen Unterschied, zu wissen dass Dagda, Ra oder Quetzalcoatl Raumschiffcaptains waren? Sie beeinflussen uns immernoch durch ihre irdischen Aspekte, die wir ihnen zuschreiben. Wir beten zu den Göttern des Feuers oder zu denen der Fruchtbarkeit und nicht zu den Göttern des Holodecks oder des Kommandosessels (Ich sag mal Willkommen in Galaxy Quest *g*). Unsere Götter bleiben Sinnbilder für die Kräfte der Natur. Ob sie nun dadurch entstanden sind dass man in der Geburtsstunde des Menschen nun wirklich die persönlichen Götter, Aliens oder nur Trugbilder in vorbeihuschenden Schatten gesehen hat, ist für ihre Wirkung auf uns letztlich völlig egal solange sie uns beflügeln und wir an sie glauben.
Das ist doch die Essenz unserer heidnischen Religionen. Wir glauben an unsere Götter entgegen aller wissenschaftlichen oder auch christlichen Logik, wir schöpfen unsere Kraft daraus und wir arbeiten und leben mit und durch sie.

Ob wir die Götter nun als Greys (klassisch graue Aliens mit großen Köpfen und überdimensionierten Augen) sehen, sie sich uns als solche zeigen oder ob wir sie als was ganz anderes wahrnehmen, so wie ich, spielt keine Rolle solange das Konzept funktioniert. Und das tut es. Bei mir jedenfalls. Für andere möchte ich nicht sprechen.

Als was ich meine Götter sehe? :)

Die große Erdmutter ist ne ganz schön hübsche, irgendwo mitte dreißig und sie kommt manchmal mit ihren Gewändern an Mariendarstellungen heran, allerdings hat sie meist eine offene dunkelbraune Lockenmähne.
Ihr gehörnter Gatte (nein, er ist weder betrogen noch irgendeine Satansfigur, zum  tausendsten Mal… Es gibt bei mir nichtmal irgendein Satanskonzept) ist ziemlich muskulös, hat goldblondes Haar und ist relativ archaisch gekleidet.

Solche Bilder haben zu dürfen ist mir persönlich ein wichtiger Unterschied zu so Religionen wie dem Christentum, man darf sich Bilder machen.
Interessant wird nur noch, rauszufinden, woher diese Bilder dieser Greys kommen. Ist ja zugegebenermaßen schon komisch, dass dieses Bild bei so vielen Menschen unabhängigerweise gleich ist.

…ein Exotenleben…

Es ist mir dann heute zum gefühlt dreihundertsten Mal passiert. Ich wurde gefragt ob ich in Discos oder auf Partys gehe und ich habe mich dazu hinreißen lassen, “Nein! Ich hasse Discos!” zu sagen.
Discos und Partys bringen mir persönlich, bis auf ein paar Ausgaben für überteuerte Getränke, Tinnitusbehandlung und Kopfschmerztabletten rein gar nichts. Es ist mir dort zu laut, die Leute rauchen und haben Alkoholfahnen, als Frau hat man noch das leidige Problem dass man immer von den gleichen Siegertypen angegraben wird, die ihr gewinnendes Lächeln vorher drei Stunden lang (erfolglos) vor dem Spiegel geübt haben, man wird zusätzlich dazu noch von Mädels angegiftet, die auf die Aufmerksamkeit der Siegertypen neidisch und eifersüchtig sind und die vom Alter her meine Nichten sein könnten, Konversation ist ob der Lautstärke nicht möglich und wenn doch, dann belanglos, man läuft Gefahr begrabbelt zu werden oder irgendetwas peinliches zu sehen, Menschen versuchen sich im Tanzen und erinnern dabei erschreckend an Erdmännchen auf einer eingeschalteten Herdplatte, kurzum, ich fange mit Discos und Partys nicht das Geringste an.

Jetzt hat man die andere Seite, die nicht nachvollziehen kann, dass man nicht auf sowas steht. Dann sieht man sich mit einem Fragenkatalog konfrontiert, der … ja… seht einfach selbst:

“Und was machst du DANN?”
“Und wie machst du das dann mit deinen Freunden?”
“Wo triffst du dich denn mit deinen Freunden?”
“Hast du denn keine Freunde?”
“Und wo/wie hast du dann deinen Mann kennengelernt?”
Ja, anstelle in Discos zu gehen sitze ich daheim und schreibe. Oder ich lese. Oder zeichne. Oder singe. Oder treffe mich im Cafe mit Freunden, gehe Cappucino trinken, telefoniere, beschäftige meine Katzen mit meiner streichelig-krauligen Existenz, gehe shoppen, surfe im Web, spiele World of Warcraft, probiere Rezepte aus, lerne Sprachen oder bilde mich generell weiter, sehe fern, gehe ins Kino, spiele Gitarre…

Meine Freunde treffe ich dann in dem angesprochenen Cafe oder zu Hause, wir trinken Cappucino (oder eine Ersatzflüssigkeit), gehen shoppen, probieren Rezepte aus, telefonieren, chatten, gehen ins Kino, sehen fern…

Und ob ich Freunde habe werde ich meistens gefragt NACHDEM ich gefragt wurde wo ich meine Freunde denn sonst treffe. Find ich neckisch *g*

Und meinen Mann hab ich garantiert nicht in irgendeiner verrauchten Bude abgeschleppt. Wir haben uns auf meinem Geburtstag kennengelernt und lieben haben wir uns dann bei Freunden gelernt. Klingt lustig, gelle? Aber keine Angst um die Sofagarnitur, das haben wir uns für unser eigenes Sofa aufgehoben :D

“Und all das mache ich während ihr alle in Discos geht,” sag ich dann immer.

Anonyme heimliche Barbiemöger

Pinkes Plastik.

Viele wissen ja bereits von meiner (un)heimlichen Leidenschaft für Kitsch, wie Keypers und mein kleines Pony und eben auch Barbie.

Meine Barbiesammlung hat sich durch Marina ja um das Doppelte vergrößert, was die Puppen angeht, auf Flohmärkten hatte ich mit Marco das letzte Jahr das Glück, oft originalverpackte Sachen zu Minipreisen zu finden, so kam ich dann auch an mein 70er Jahre Wohnzimmer bei dem nur ein lausiges Glas fehlt. Barbie macht glücklich.
Warum?
Also zunächst erstmal diese altbekannte Schönheitsideal-Geschichte, dann die unzähligen Klamotten, Schiffe, Häuser, Autos, Pferde, Haarfarben, heiß-kalt-changierende Kleider, Schmuck, Schleifchen und Tinnef und Tand. Als Kind ist alles in Ordnung, wenn man mit Freundinnen Barbie spielen kann. Oder eben Ponys oder Keypers.
Ich mag ganz einfach Kitsch. Deshalb hab ich jetzt auch eine Benetton-Barbie. Die passt super zur Baywatch Barbie, zur Doktor Barbie und zur Handy Skipper.
Wenn man das eigene Gehirn ein wenig im Leerlauf halten will lässt man einfach die Gedanken um Barbie, die Komplettheit der eigenen Sammlung, Ebayauktionen und Flohmärkte kreisen und schon ist man entspannt. Toll, was? :)

Entspannung kann ich brauchen. Stell sich mal einer vor ich wär den ganzen Tag über so zynisch wie in den meisten meiner Blogeinträge.

Ich fürchte, Marco würde mich dann irgendwann an der Autobahn aussetzen…